FAQ MEDIZINISCHE ÄSTHETIK
Hyaluronsäure

Mit der Hilfe von Hyaluronidase kann die Füllsubstanz verflüssigt werden und wird vom Körper innerhalb von 24 Stunden wieder abgebaut.

Das Ergebnis hängt sowohl vom „Geschmack“ des Patienten als auch vom Können bzw. Fingerspitzengefühl des behandelnden Arztes ab. Es gilt: „weniger ist mehr“. Ein natürliches Ergebnis ist unsere oberste Priorität. Bei unseren fachkundig durchgeführten Unterspritzungen ist die Angst „aufgespritzt“ auszusehen somit eher unbegründet.

Wie lange die Wirkung der Hyaluronsäure anhält, hängt von verschiedenen Faktoren wie dem behandelten Areal, der Injektionstechnik, dem Vernetzungsgrad der Hyaluronsäure aber auch der jeweiligen genetischen Veranlagung, der individuellen Gesichtsmimik sowie äußeren Einflüssen und Lebensgewohnheiten ab. In der Regel hält die Wirkung zwischen 6 Monaten und 2 Jahren oder sogar länger an.

Die Wirkung bzw. der Effekt ist schon kurz nach der Behandlung mit Hyaluronsäure sichtbar. Das endgültige Ergebnis zeigt sich allerdings erst nach 1 bis 2 Wochen, das Bindegewebe hat dann vermehrt Wasser gebunden und gespeichert.

Fadenlifting

Nebenwirkungen wie leichte Schwellungen oder Hämatome können gelegentlich auftreten. Diese sind jedoch problemlos und können mit Camouflage abgedeckt werden, sie klingen schnell wieder ab. Das Soft – Fadenlifting ist minimal-invasiv und benötigt in den meisten Fällen keine Ausfallzeit. Je nach Behandlungsareal oder Kombinationsbehandlung empfehlen wir 1 bis 2 Tage Erholungszeit einzuplanen, damit evtl. Schwellungen nicht mehr sichtbar sind.

Das minimal-invasive Fadenlifting mit PDO – Fäden ist sehr sicher und erzeugt ein dezentes, natürlich aussehendes Lifting. Deutlich sichtbare Hautüberschüsse im Gesicht und im Halsbereich können durch PDO – Fäden allein nicht korrigiert werden. Es eignet sich daher nur für eine frühe Behandlung beginnender Zeichen nachlassender Hautstraffheit. Natürlich kann jede Frau und Mann von einem Fadenlifting profitieren. Wir beraten Sie individuell zur Behandlung des minimal-invasiven Fadenliftings.

Das Fadenlifting wird wie eine normale Unterspritzung durchgeführt und benötigt keine Vollnarkose, da die entsprechenden Bereiche zuvor örtlich oder durch eine Creme betäubt werden.

Muskelrelaxant

Nein, am Tag der Behandlung sollte unbedingt auf Sport verzichtet werden. Am folgenden Tag ist Sport wieder problemlos möglich.

In der Regel können Patienten ohne jegliche Einschränkungen unmittelbar nach der Behandlung wieder zur Arbeit gehen. Sollten sichtbare Rötungen oder Hämatome (blaue Flecken) auftreten, können sie diese mit Make Up abdecken.

Das Ergebnis hängt sowohl vom „Geschmack“ des Patienten als auch vom Können bzw. Fingerspitzengefühl des behandelnden Arztes ab. Es gilt: „weniger ist mehr“. Ein natürliches Ergebnis ist unsere oberste Priorität. Durch die Dosis, sowie Lokalisation der Botulinumtoxin Injektion wird die Wirkung gezielt gesteuert.

Nein, die erste faltenglättende Wirkung tritt nach ca. 24 bis 48 Stunden ganz langsam ein. Seine volle Wirkung entfaltet das Botulinumtoxin in der Regel erst nach 1 bis 2 Wochen.

Botulinumtoxin ist ein Protein, das von einem Bakterium (Clostridium botulinum) erzeugt wird und in verschiedenen Bereichen der Medizin wie beispielsweise zur Behandlung bestimmter Muskel- und Nervenerkrankungen, in der Faltentherapie oder auch gegen vermehrtes Schwitzen (Hyperhidrosis) zum Einsatz kommt. Der Wirkstoff, das sogenannte Botulinumtoxin, wird mithilfe biotechnologischer Verfahren im Labor hergestellt.

PRP-Therapie

Eine Therapie mittels Eigenserum wird in der Regel nach 4 und dann 12 Wochen wiederholt. Ist der erste Behandlungszyklus abgeschlossen, wird das Ergebnis vom behandelnden Arzt begutachtet und über das weitere Vorgehen gemeinsam mit dem Patienten und der Fachkosmetikerin entschieden. Die Dauer der Wirkung ist von vielen Faktoren, wie z.B. Ernährung, Sport, Sonnenbelastung, Nikotin usw. abhängig. Bei regelmäßiger und frühzeitiger Anwendung ist diese Behandlung als Prophylaxe zur Entstehung von Falten und Elastizitätsverlust geeignet. Optimalerweise sollte die Behandlung – je nach Lebensgewohnheiten und Hautzustand – einmal pro Jahr wiederholt werden.

  • Kein Sport und/oder Saunabesuche am Behandlungstag
  • Keine hautreizenden Cremes oder Seren (z. B. Aknesalben, bestimmte Anti-Aging-Präparate, Fruchtsäurecremes) in den folgenden Tagen auf das Behandlungsareal auftragen
  • Keine Solarienbesuche in den nächsten Wochen
  • Konsequenter Lichtschutz in Form von Sonnenschutzcremes mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens 30 +) in den folgenden Wochen
  • Mögliche Nebenwirkungen und Begleiterscheinungen nach der Behandlung
  • Leichtes Brennen im Behandlungsareal
  • Schwellungen und Rötungen im Behandlungsareal
  • Blaue Flecken (Hämatome)
  • Nässende Hautstellen und/oder Krustenbildung bei tiefer und/oder großflächiger Behandlung
  • Selten treten kleine Knötchen/Knubbel, die aber i.d.R. nach einigen Tagen verschwinden
  • Selten kann es zu Pigmentverschiebungen wie Aufhellungen (Hypopigmentierungen) oder Braunverfärbungen (Hyperpigmentierungen) im Behandlungsareal (besonders bei dunklen Hauttypen) kommen
  • Selten treten Wundinfektionen auf
  • Sehr selten kommt es zu einer Narbenbildung

Direkt nach der Behandlung kann der Patient die Praxis wieder verlassen. Bei sehr empfindlicher und/oder gereizter Haut können unmittelbar nach der Behandlung Rötungen und/oder Schwellungen auftreten, die mit Camouflage oder Puder abgedeckt werden dürfen. Hämatome (blaue Flecken) treten eher selten auf, sind aber möglich. Bei einer tiefen und/oder großflächigen Behandlung kann es auch zu nässenden Hautstellen und/oder einer Krustenbildung kommen, die innerhalb weniger Tage wieder von selbst abheilen. In den ersten Tagen nach der Behandlung sollte auf hautreizende Cremes und/oder Seren (z. B. Aknesalben, Fruchtsäure-Cremes, bestimmte Anti-Aging-Präparate etc.) verzichtet werden bis die Begleiterscheinungen (Rötungen, Schwellungen, Krusten) abgeklungen sind. Da die richtige Nachsorge in Form einer geeigneten Hautpflege zum Behandlungserfolg sowie Therapieerhalt maßgeblich beiträgt, wird in Absprache mit dem behandelnden Arzt ein individuelles Pflegekonzept erstellt, das ganz auf den Patienten und seinen Hautzustand zugeschnitten ist und auch zu Hause umgesetzt werden kann.

Durch die im Eigenserum enthaltenen Substanzen, wie  Proteine, Elektrolyte, Nährstoffe und Hormone und durch die kleinen Mikroverletzungen während der Behandlung werden bestimmte Rezeptoren in der Haut stimuliert, die zu einer vermehrten Ausschüttung von Wachstumsfaktoren anregen. Die Wachstumsfaktoren stimulieren ihrerseits die natürlichen Regenerationsprozesse der Haut, regen die Hyaluronsäure- und Kollagenneubildung an und fördern die Durchblutung des behandelten Gewebes. Eine Kombination von leicht vernetzter Hyaluronsäure und Antioxidantien erzeugt einen „Boosting-Effekt“. Das Bindegewebe wird gefestigt, die Elastizität und die Hydratation der Haut wird deutlich verbessert, ohne dass die Haut durch übermäßiges Volumen aufgeblasen wirkt. Eine natürliche Anti-Aging Methode für einen frischen, strahlenden Teint und eine Straffung der Haut.